Geschichte: Bereits seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut, seit dem 15. Jahrhundert ist der Weinbau der wichtigste Sektor. 1825 ließ ein weit blickender Winzer einen Kellermeister aus der Champagne kommen. 1829 knallte der erste Korken aus einer Flasche Saint-Péray-Schaumwein am Fuße des alten Schlosses von Crussol! 1936 erhielten die Weiß- und Schaumweine aus Saint-Péray die Qualitätsbezeichnung als lokaler Cru.
Rebfläche*: 78 ha, durchschnittliche Jahresproduktion: 2 012 hl, zugelassener Höchstertrag: 26 hl/ha. *Quelle: Erntebericht 2010.
Rebschnitt: kurz mit zwei jungen Trieben und einem Fruchttrieb.
Weinbereitung: Beim Schaumwein erfolgt die zweite Gärung in der Flasche nach der „méthode champenoise“ (Champagnerart). Bei der Weißweinherstellung wird, nach kurzem Pressen, der Traubensaft zum Gären teils in Holzfässer teils in Edelstahltanks gefüllt. Der natürliche Mindestalkoholgehalt liegt bei 10% für die Weißweine und bei 9% für den Schaumwein.