Terroir
Anbaugebiet: Die Weinberge befinden sich in den beiden Gemeinden Saint-Péray und Toulaud im Departement Ardèche.
Böden: feine Sedimentböden, Löß und Kalksteinsplitter auf Granitsockel
Klima und Bodenprofil: Das zerklüftete Bodenprofil und ein ziemlich tiefes Tal sorgen inmitten einer Gegend mit heißem Kontinentalklima für ein kühles Mikroklima. Geschichte: Bereits seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut, seit dem 15. Jahrhundert ist der Weinbau der wichtigste Sektor. 1825 ließ ein weit blickender Winzer einen Kellermeister aus der Champagne kommen. 1829 knallte der erste Korken aus einer Flasche Saint-Péray-Schaumwein am Fuße des alten Schlosses von Crussol! 1936 erhielten die Weiß- und Schaumweine aus Saint-Péray die Qualitätsbezeichnung als lokaler Cru.
Anbau und Ausbau
Rebfläche*: 52 ha, durchschnittliche Jahresproduktion: 1 682 hl, zugelassener Höchstertrag: 32 hl/ha.
Rebsorten: für die Still- und Schaumweine: Marsanne und/oder Roussanne.
* Quelle: Erntebericht 2005.
Rebschnitt: kurz mit zwei jungen Trieben und einem Fruchttrieb.
Weinbereitung: Beim Schaumwein erfolgt die zweite Gärung in der Flasche nach der „méthode champenoise“ (Champagnerart). Bei der Weißweinherstellung wird, nach kurzem Pressen, der Traubensaft zum Gären teils in Holzfässer teils in Edelstahltanks gefüllt. Der natürliche Mindestalkoholgehalt liegt bei 10% für die Weißweine und bei 9% für den Schaumwein.